Historie
Das Pirnaer Elbschlösschen hat eine über dreihundertjährige wechselvolle Geschichte. Bis zur Aufhebung des Stapel- und Niederlagsrechts der Stadt Pirna im Jahre 1834, wonach alle zu Wasser und zu Land transportierten Waren drei Tage lang feilgeboten werden mussten und Unverkauftes nur von Pirnaern auf Wagen und Kähnen weiterbefördert werden durfte, diente es als Zollhaus. Canaletto verewigte es auf seinem Gemälde „Die Schifftorvorstadt in Pirna. Zwischen 1753 und 1756“. Ab 1879 beherbergte das Haus über sieben Jahrzehnte Restaurationen. Schiffer, Bade- und Ausflugsgäste sowie Benutzer der Fähre nach Posta kehrten gern hier ein. Es folgten Jahre als Pionierhaus (ab 1951), Kinderferienlager (ab 1958) und AWO-Einrichtung für betreutes Jugendwohnen (ab 1996). Im Jahr 2002 kam – mal wieder – das Hochwasser. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten 2006/2007 knüpft die AWO nun wieder an die Gaststättentradition des Elbschlösschens an.